Ehemalige Preisträgerinnen stellen sich vor

15.06.2022 – Was wurde aus: Josefine Singer?
 
Im Jahr 2015 gewann Josefine mit ihrer Masterarbeit zum Thema „Schutz vor überhöhten Mieten: Was bringen Mietpreisbremse und Maklerregulierung?“ unseren begehrten und langjährig etablierten Ingeborg-Warschke-Nachwuchsförderpreis.
 
Wir haben sie zu ihren persönlichen Erfahrungen zum Preis und zu ihrer Karriere befragt.
 
Immofrauen: Josefine, welche Bedeutung hatte der Gewinn des Preises für Dich?
Josefine: Den Preis habe ich zunächst vor allem als Würdigung meiner intensiven Arbeit mit einem aktuellen Thema gesehen. Als wichtigen Meilenstein betrachte ich den Preis auch für meinen jetzigen Werdegang. Seit 2018 bin ich Doktorandin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und seit 2019 Mitarbeiterin an der Hochschule Anhalt. Indem ich mich mit der Wohnraumversorgung im Niedrigeinkommensbereich in den Großstädten Leipzig, Dresden und Düsseldorf auseinandersetze, kann ich meinen Traum verfolgen.

IF: Was macht die Bedeutung von Netzwerken wie dem der Immofrauen aus – gerade in der heutigen Zeit?
J: Schon während des Studiums habe ich gemerkt wie wichtig netzwerken und gute Kontakte sind, um in den Austausch auf Augenhöhe gehen zu können. Immer wieder treffe ich auf Interessierte aus den verschiedenen Bereichen in und um die Immobilienwirtschaft und profitiere von deren Know-how, vor allem auch für meine Promotion. Durch meine aktive Mitwirkung in der Regionalgruppe Leipzig der Immofrauen habe ich einen ganz anderen Blickwinkel auf die Stadt Leipzig entwickeln können und entdecke immer wieder Neues.

IF: Welchen Tipp würdest Du jungen Frauen zum Start einer Karriere in der Immobilienwirtschaft mitgeben?
J: Ich rate jungen Frauen, sich frühzeitig zu vernetzen. Seid mutig und setzt Euch mit Themen auseinander, die Euch wirklich interessieren, auch wenn es hierzu einiges an Arbeit bedarf. Es lohnt sich. Gute Mentor*innen und/oder Professor*innen sind goldwert.
 
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